2011

7. Eifelpokal 

Die Gruppe Aachen-Dreiländereck richtete vom 30.09 - 02.10.2011 in den wildreichen Revieren des Hürtgenwaldes zum siebten mal den Eifelpokal aus.
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Zerklüftete Wälder, abwechslungsreiche Bodenvegetationen, zahlreiche Bäche, steile Hänge und gute Wildbestände an Rot-, Muffel-, Schwarz- und Rehwild bilden eine immer wieder beeindruckende Kulisse für diese hochrangige Vielseitigkeitsprüfung, die sich aus einer Schweißprüfung ohne Richterbegleitung (20 Stunden Stehzeit; 1000-1200 m Fährtenlänge) und einer Waldsuche zusammensetzt. 

Am Freitag, den 30.09.2011 traf man sich zum Begrüßungsabend im Suchenhotel „Altes Jägerhaus“ in Murlattshütte. Die Stimmung unter den Hundeführern war bestens und mancher Trinkspruch ging über die Lippen derer, die allen viel Erfolg für den morgigen Tag wünschten.

 
 
 
 
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Am Samstagmorgen  begrüßte Josef Ramacher, Vorsitzender der ausrichtenden DTK Gruppe Aachen-Dreiländereck, umrahmt von Jagdhornklängen die Aktiven und die interessierten Jagdteckelfreunde, die teils von sehr weit angereist waren um dem Eifelpokal beizuwohnen.

Nach kurzer Erläuterung zum geplanten Prüfungsablauf schickte der Prüfungsleiter, Herr Wilbert Reuter, die ersten drei Gespanne auf ihre Fährten ohne Richterbegleitung. Die Richter notierten die Startzeit am Anschuss und begaben sich an das jeweilige Ende der mit Rotwildschweiß getropften Fährten um den Gespannen bei Ankunft am Stück die Ankunftszeit und die Anzahl der gefundenen Verweiser zu bestätigen.

Das Wetter war an diesem Tage sehr warm und forderte den Hunden wie den Führern eine enorme körperliche Leistung ab. Fünf Gespannen war an diesem Tag das Suchenglück nicht hold. Zwei Gespanne fanden keine, eines einen und zwei Gespanne zwei Verweiser, sie kamen jedoch nicht ans Stück.

Laura Vollmer und „Hamlet der Germémont“ fanden das Stück in 56 Minuten und brachten drei Verweiser mit.

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Die Führerin Gonny van T. startete nach einer Fehlsuche mit ihrem zweiten Teckel „Caruso-Canjer von Boivital“ und diesen beiden gelang die Suche blendend.

In 63 Minuten fanden sie das Stück und brachten vier Verweiser mit.

 
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Die beste Schweißarbeit an diesem Tag gelang Heike J. mit „Kobeddus Effendi“. Sie fanden das Stück in 27 Minuten und brachten ebenfalls 4 Verweiser mit.

Wie dicht Erfolg und Suchenpech zusammen liegen können, wissen gerade die beiden letztgenannten Führerinnen. Beim 6. Eifelpokal kamen beide noch nicht ans Stück, sagten aber - von der Prüfung begeistert - ihr Wiederkommen zu. Sie hielten Wort und stellten sich erneut dieser Herausforderung. Ihre Entschlossenheit wurde belohnt. Dafür gebührt ihnen Anerkennung und Respekt.

Nachdem alle Führer/innen wieder am Forsthaus in Zweifall eingetroffen waren ließ man den Tag bei warmen Essen, kalten Getränken und spannenden Berichten der Hundeführer ausklingen. Die Jagdhornbläser spielten im Licht der Schwedenfeuer auf und die beste Schweißarbeit wurde ausgezeichnet.

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Am zweiten Prüfungstag mussten die Teckel Gehorsam und ihre Fähigkeiten beim Stöbern also beim Aufspüren und Verfolgen von Wild unter Beweis stellen. Bei der Waldsuche liegt der Teckel vorne, der nach erfolgreicher Stöberarbeit von sich aus immer wieder Kontakt zum Führer aufnimmt, der wie ein Durchgehschütze mit in die Parzellen geht.  Die zwei Richterteams (Dieter H., Claudia D. und Ralph Quassowski sowie Friedhelm N., Burkhard S. und Josef Ramacher) bekamen das gesamte Repertoire des im Hürtgenwaldes beheimateten Schalenwildes und auch einen „Geweihten“ zu Gesicht. Natürlich waren es die guten Arbeiten der Teckel, die dafür sorgten. Sieben der acht angetretenen Teckel bestanden die Waldsuche. Ein Teckel schied leider wegen Zeitüberschreitung aus. Fünf Teckel zeigten bei der Waldsuche sehr gute Ergebnisse. Ganz vorne am zweiten Prüfungstag, mit 100 Punkten, lag „Mauser von der Bismarkeiche“ mit Führerin Isabel Plasa-Rost, der alle Gehorsamsfächer „frei“ absolvierte. Eine beachtliche Leistung!

 
Nach einem aufregenden Prüfungstag mit sehr guten Ergebnissen versammelte sich die Prüfungskorona am Forsthaus Zweifall. Auch der Teckel, der an Sauen überjagt hatte war zwischenzeitlich wieder zurückgekehrt.

Bei einer gemütlichen Stärkung mit Kaffee und Kuchen klang der Eifelpokal aus, die Richter zählten die Punkte zusammen, besprachen nochmals die gesehenen Arbeiten und übergaben Urkunden und Papiere an den Prüfungsleiter.

Wilbert Reuter, sichtlich angetan von den gezeigten Leistungen, ehrte am Ende des zweiten Prüfungstages erstmalig ausschließlich Damen. Er überreichte Urkunden und Preise an die Führerinnen der drei Teckel, die an beiden Tagen erfolgreich waren und somit den Eifelpokal bestanden haben. Auch die Führerin des besten Stöberhundes wurde geehrt und erhielt einen Preis.

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Die erfolgreichen Teckel im Überblick:

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Gesamtsieger des 7. Eifelpokals wurde Rauhhaar-Rüde „GS Kobbedus Effendi“ mit Heike J.

Den 2. Platz belegte Kurzhaar-Rüde „Hamlet de Germémont“ mit Laura Vollmer,

den 3. Platz Kurzhaar-Rüde „GS Caruso-Canjer von Boivital“ mit Gonny van T.

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Auch künftig wird diese jagdnahe Prüfung  in den urigen Eifelwäldern stattfinden und ein "Gütesiegel" für die besten vielseitigen Jagdgebrauchsteckel in Deutschland darstellen. 

Josef Ramacher

 
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