Europapokal-Vielseitigkeitsprüfung der FCI-Erdhundekommission (Ec-Vp) am 2./.3.10.2010

Die höchstrangige Gebrauchsprüfung der Erdhundekommission  der Fédération Cynologique Internationale, war Deutschland in diesem Jahr übertragen worden.
Der Landesverband Rheinland, vertreten durch die Gruppe Aachen - Dreiländereck, richtete diese Prüfung aus. Es standen die herrlichen und wildreichen Reviere des Hürtgenwaldes, im Bereich der Nordeifel, zur Verfügung.
Das Forstamt Rureifel-Jülicher Börde, vertreten durch seinen Forstamtsleiter, Herrn Forstdirektor Konrad H., der auch die Schirmherrschaft übernommen hatte, stellte diese urtümlichen, wildreichen Reviere zur Verfügung.
In seinem Grußwort hob Herr Forstdirektor Konrad H. auf die unabdingbare Voraussetzung vielseitiger und leistungsfähiger Jagdgebrauchshunde und die den gesetzlichen Verpflichtungen gerecht werdende Jagdausübung ab.
Die Gruppe Aachen-Dreiländereck leiste seit vielen Jahren mit Ihrer Stöbergruppe bei den winterlichen Ansitzdrückjagden einen wesentlichen Beitrag zum Streckenerfolg.
Bedingt durch die historischen Waldnutzungen und den 2. Weltkrieg, wächst heute im Hürtgenwald etwa 2/3 der Fläche Nadelholz. Hierbei entfallen 90% auf die Fichte. Rund 1/3 aller Bäume sind Nachkriegsaufforstungen und zwischen 35 und 50 Jahre alt.
Der Weitsicht früherer Forstgenerationen und ihrem waldbaulichen Handeln ist es zu verdanken, dass die Hälfte aller Waldbestände im Hürtgenwald heute bereits Mischwälder sind. Ihr Verdienst ist es auch, dass die Kulturen der letzten 20 Jahre fast ausschließlich mit Laubholz begründet wurden.
Die vorkommenden Wildarten Rotwild, Schwarzwild; Rehwild; Dachs, Fuchs, Marder, Hase, Wildkatze, sorgten denn auch am Prüfungstag für die vielen Verleitungen, die den Suchengespannen zu schaffen machten.
altAm Treffpunkt des nicht zu weit entfernten Tophotels Zum alten F. fanden sich die Teilnehmer, Offiziellen, Schlachtenbummler und die Richter ein.
Nachfolgende Länder hatten ihre besten Teckelgespanne für die Prüfung nominiert:
Niederlande, Italien, Tschechien, Schweiz, Belgien, Österreich, Frankreich, Deutschland, insgesamt 17 Teckelgespanne
 
 
 
 
 
 
 
 
Die 17 Teilnehmer kamen in diesem Jahr aus Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien, Tschechien und Deutschland.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach der Richterbesprechung im Suchenlokal und dem Legen der Schweißfährten, begrüßte der Präsident des DTK und der WUT, Dieter Honsálek, die Gäste.
Sowohl der Bürgermeister des Ortes als auch der Stellvertretenden Forstamtsleiter, Herr Forstdirektor Robert J., begrüßten die Gäste und Teilnehmer. Herr J. hob noch einmal die herausragende Bedeutung der jagdlich vorbereiteten Teckel sowohl bei den Stöberjagden als auch bei den Arbeiten auf der Rotfährte hervor.
Die Hundeführer stellten sich und ihre Teckel den Anwesenden vor. Nach der Auslosung, der Einteilung und Vorstellung der Richtergruppen und deren Zuordnung zu den Richtergruppen kam das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz.
 
 
altAm nächsten Morgen dann nach dem gemeinsamen Frühstück und der Begrüßung durch das Jagdhornbläserkorps "Hohes V.", die Fahrt in die Prüfungsreviere. 
Die drei Prüfungsreviere lagen einige Kilometer auseinander, was die Organisatoren bestens bewältigten.
Verpflegung und Betreuung wurden groß geschrieben, der Wettergott spielte mit, so dass am Ende des ersten Prüfungstages zufriedene Teilnehmer ins Suchenlokal zurückkehrten. Leider waren einige Hunde an den schwierigen Fährten gescheitert, die Gehorsamsfächer und das Stöbern rundeten den ersten Prüfungstag ab. 
Die Stimmung am Abend, bei einem rustikalen Abendessen und das anschließende gemütliche Beisammensein unter Hundefreunden, waren bestens.
 Am 2. Prüfungstag fuhren die Teilnehmer in die weiter entfernten Hasenreviere zum letzten Prüfungsteil, der Arbeit auf der Hasenspur.
Der Hasenbesatz prima, die Hunde bestens eingearbeitet, war nach wenig mehr als einer Stunde auch diese letzte Hürde überwunden.
 
 
 
 
Von den 17 Gespannen kamen genau 50 %, nämlich 9 Hunde, in die Preise. Herausragend die Leistung von Peterson von den braunen Erdhunden mit der Hundeführerin Gabriele Z., aus Mettlack, Deutschland, mit 271 Punkten, im 1. Preis und dem einzigen CACIT.
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Nur Kobeddus Effendi mit Hundeführerin Heike J., Kamp-Lintfort, Deutschland, bestand noch mit 264 Punkten im 1. Preis und verfehlte nur knapp das CACIT.
Die fünf zweiten und zwei dritten Preise machen deutlich, dass es eine der schwierigsten Prüfungen der letzten Jahre gewesen ist.
 
Ein großer Dank dem Forstamt für die Bereitstellung der Prüfungsreviere,
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danke den Hundeführern für die geleistete Arbeit, danke den vielen Helfern, die diese Mammutarbeit bewältigt haben,  dem Vorstand und der Prüfungsleitung.
 
Martin Z.
 
 
 
Ergebnisse der Europapokal - Vielseitigkeitsprüfung  am 02./03.10.2010
in Hürtgenwald      
Peterson v. d. braunen Erdhunden Gabriele Z., Mettlack 271 Pkt. 1. Preis CACIT
Kobeddus Effendi Heike J., K-Lintfort 264 Pkt. 1. Preis 
Curty von der Alten Breite Heiko Z., Bindfelde 260 Pkt. 2. Preis
Kyrah von der Jufferfey Alfred S., CH 260 Pkt. 2. Preis
Caramelo ze zelené mýtingy Václav S., CZ 259 Pkt. 2. Preis
Socrate du Bois des Galets Didier L., F 258 Pkt. 2. Preis
Eddy z Reviru Zálesi Ladislav F., CZ 253 Pkt. 2. Preis
Brenneke vom Teufelslied Roland F., F 219 Pkt. 3. Preis
Anni R Karl M., Schöppingen 212 Pkt. 3. Preis
8 Teckel   nicht bestanden
Verträgliche Hunde
Sozial- und Umweltverhalten der Hunde wurde geprüft
   
Am Sonntag, den 18.07.04 fand in Aachen Lichtenbusch die Begleithunde-Prüfung der Gruppe Dreiländereck Aachen des Deutschen Teckelklubs statt.

alt Kein Bild

Elf Teilnehmer aus Aachen, Eschweiler und der Eifel hatten seit April jedes Wochenende für diesen Termin trainiert.

Richter Wolfgang R., Präsident des Deutschen Teckelklubs, war eigens aus Wuppertal angereist um die Leistungen der Prüfungsgespanne zu bewerten.

Einen Prüfungsschwerpunkt stellte, neben dem Gehorsam, das friedliche Verhalten gegenüber Menschen und Hunden dar. Ebenso mußten die Hunde ein besonnenes Verhalten im Straßenverkehr nachweisen.

Brigitte S. aus Aachen mit der BGS Hündin Judrvatrova, genannt "Lena", erlangte bei der zweistündigen Prüfung den Tagessieg. Insgesamt konnte Richter R. fünf 1.Preise und vier 2.Preise vergeben. Zwei Teilnehmer konnten das Prüfungsziel leider nicht erreichen. Richter R. war sehr zufrieden: "Die Teilnehmer waren optimal vorbereitet. Im Alltag kann man sich auf solche Hunde verlassen."  

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