Zuchtschau 03.07.2016 

Zuchtschauleiter: Hermann Josef L.

Zuchtrichterin: Astrid K.

Gemeldet und beurteilt wurden heute 25 Teckel. (davon ein Veteran und ein Puppie)

11 Teckel erhielten den Formwert sehr gut

12 Teckel erhielten den Formwert vorzüglich 

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Schönster Hund der diesjährigen Zuchtschau und damit Tagessieger wurde der rote Kurzhaarrüde Fleck vom Hirschfänger. Besitzer Wilbert Reuter. Geführt von Martina Böse 

 
 
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v. l. Ringhelfer: Gaby K. und Peter V.. Zuchtschauleiter H.J. L.
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 v. l. Herr S., Bewerterin Astrid K.

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 Jagdkynologisches Seminar "Rund um die Schweißarbeit"
 
Am 21.04.2007 fand im verträumten Eifeldorf Raffelsbrand das erste Seminar der DTK Gruppe Aachen Dreiländereck e.V. zum kynologischen Top-Thema "Schweißarbeit" statt. Rund 30 Teilnehmer, die teilweise von weit her angereist waren, konnten sich in Theorie und Praxis dem Thema widmen.
 
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Das Jugendwaldheim in Raffelsbrand bot mit seinen naturnahen Veranstaltungsräumen und den umliegenden Wäldern ein passendes Ambiente.
 
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Die Begrüßung der Teilnehmer erfolgte durch meist gruppenangehörige Bläser in jagdtraditioneller Manier. Vor der beindruckenden Kulisse des Hürtgenwaldes erschallten die Signale "Begrüßung" und "Die Teckelfanfare".
 

Der Referent Josef Ramacher beleuchtete das Thema "Schweißarbeit" aus vielen, teils auch ungewohnten und neualten,  Perspektiven.

Die empfohlenen praktischen Ausbildungsmethoden wurden jeweils im Kontext mit den Gesetzmäßigkeiten des assoziierenden Lernverhalten der Hunde erläutert.

Josef Ramacher erläuterte den Seminarteilnehmer unter anderem die klassische sowie operante Konditionierung und erklärte, vor diesem Hintergrund, wie eine Verleitfährte zum Hinweisreiz für eine Belohnung des Hundes werden kann.

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Insbesondere der gelungene Mix aus Theorie- und Praxisbeispielen des Vortrages zog die Teilnehmer in Ihren Bann. Dem Referenten gelang es das teilweise recht komplexe Zusammenspiel vieler Faktoren kurzweilig und verständlich zu vermitteln.
 
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Zwischen dem theoritschen Seminarteil und der Praxisanwendungen im naheliegenden Forst konnten sich die Teilnehmer bei einem zünftigen Mittagessen stärken. Selbstverständlich gab es auch genügend Freiraum für den gedanklichen Austausch und den Small-Talk.
Nach der Mittagspause und dem Signal "Aufbruch zur Jagd" ging es zum praktischen Teil in den Hürtgenwald.
 
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Auf einem Lehrpfad mit sieben vorbereiteten Stationen wurde der Weg der Einarbeitung des Schweißhundes vom "Anfänger" bis hin zum versierten, fährtensicheren Hund dargelegt.
 
Zur Vorbereitung auf spätere Fährtenarbeiten sollten dem Welpen, bereits vom Züchter ab der 6. Lebenswoche, kurze Schleppen/Fährten angeboten werden.

Kursteilnehmer, die einen Welpen oder unerfahren Hund mitgebracht hatten, wurde Gelegenheit gegeben, den Hund an drei verschiedenen Schleppen anzusetzen.

Im theoretischen Teil wurde der Begriff "Mehrgeruchsprägung" erläutert. Die Anwendung in der Praxis konnte hier eindrucksvoll dokumentiert werden.
 
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Auch die wichtige Bedeutung des "Anschußes", der Beginn jeder Schweißarbeit, wurde vom Referenten, Josef Ramacher, eingehend erläutert. Insbesondere dessen Auffindung und Analyse.
 
Den Seminarteilnehmern wurde erläutert, wie sie ihren Hund dazu motivieren können, den Anschuß intensiv zu untersuchen, um sich alle dort befindlichen Geruchsmerkmale einzuprägen.
Neben einfachen Schweißfährten wurden auch Fährten mit Verleitungen bzw. Ablenkungen zum Selbstausarbeiten angeboten.

Hierbei wurde klar, wie schnell sich ein Hund, der in dieser Disziplin nicht geübt ist, verleiten lassen kann.
 
 
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Neben Teckeln waren auch andere Hunderassen vertreten. 
 
 
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Der Seminartag endete mit einem spontanen Applaus für den Referenten.
 
Dieter Gillessen
(Deutscher Fachjournalisten Verband)
 
 
Jahreshauptversammlung 2006 der DTK - Gruppe Aachen Dreiländereck
Josef Ramacher, erster Vorsitzender der Gruppe Aachen Dreiländereck des Deutschen Teckelklubs, blickt zufrieden zurück auf das Jahr 2005. *Die Mitglieder sind zufrieden. Prüfungen und Ausstellungen verliefen gut und die Kassenstand passt auch. Was will ich mehr?", fasst Ramacher mit einem Augenzwinkern zusammen. Das hinter der genügsamen Aussage eine große Leistung stand, führte Ralph Quassowski, Obmann für Jagdgebrauch, aus. Elf Gebrauchsprüfungen, bei denen die Dackel ihr jagdliches Können unter Beweis stellen mussten, richtete der Verein aus. Darunter auch der *Eifelpokal", der an die Hundegespanne aus der ganzen Bundesrepublik die höchsten Anforderungen stellt.
Auch die Zuchtschau verlief für die Gruppe zufriedenstellend. *Von 28 gemeldeten Hunden erhielten 14 den höchsten Formwert.
Einen weiteren Schwerpunkt hatte der Verein bei der Jugendarbeit gesetzt. Bereits vor zwei Jahren hatten die Mitglieder auf Anraten des Vorstandes beschlossen hier verstärkt tätig zu werden. Neben vielfältigen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, wurde damals der Antrag auf Beitragsbefreiung für jugendliche Mitglieder beim Dachverband gestellt. Mit großer Mehrheit wurde dieser Antrag auf der letzten Bundesdelegiertenversammlung angenommen. Sehr zur Freude der kleinen und großen Vereinsmitglieder.
Freuen konnten sich auch einige Mitglieder deren Verdienste durch den *Verband für das Deutsche Hundewesen" (VDH) gewürdigt wurden. Die bronzene Verdienstnadel des VDH erhielten Astrid S. (Eynatten, B), Monika W.-H. (Aachen) und Andreas G. (Aachen). Die VDH Nadel in Silber erhielten Hilde G. (Stolberg), Corry K. (Vijlen, NL) und Helmut S. (Kettenis, B).
Besonders erfolgreich waren in 2005 die Damen der Gruppe. Ursula D. (Dortmund) und Ute Q. (Aachen) meisterten mit ihren Hunden die Prüfungen so erfolgreich, dass ihre Hunde den Titel *Gebrauchssieger" tragen dürfen und wurden dafür mit dem *Goldenen Bruch" des DTK ausgezeichnet.
Bester Gebrauchshund der Gruppe wurde der Rauhaarrüde *Kuman vom Amselteich". Seine Besitzerin Ute Q. erhielt für diese Leistung den *Fritz-Zeevaert-Gedächnispreis".

Die Mitgliederversammlung fand ihren Abschluss mit einem Vortrag über die Probleme bei der Kommunikation zwischen Mensch & Hund der humorvoll und sachkundig von Erik K. gehalten wurde.

 
 

Wanderung 'Rund um Widdau' am 17.07.2005

Unsere diesjährige Wanderung hätte auch unter dem Motto 'Das Dreiländereck wandert' stattfinden können, denn es trafen sich an diesem Morgen Teckelfreunde aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland in Widdau zur gemeinsamen Wanderung durch's Holderbachtal.

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Nicht nur Mitglieder unserer Gruppe hatten sich eingefunden, sondern auch ein Ehepaar aus der Nähe von Amsterdam, die durch unsere Homepage von der Wanderung erfahren hatten und zufällig zu dieser Zeit in der Eifel Urlaub machten, kamen samt ihrer Teckel.

So starteten dann bei strahlendem Sommerwetter alle 'Dreiländereckler' samt ihrer Vierbeiner und Rücksäcke zur Wanderung durch den Eifelwald.
 
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Fernab jeglicher Zivilisation trafen wir dann zur Halbzeit mitten im Wald auf den mobilen Versorgungstrupp der Gaststätte Küpper, die mit Hilfe eines Geländewagens herrlich kühles Bier ( und natürlich auch nicht alkoholische Getränke ) in den Wald geschafft hatten.
Was für eine Wohltat bei den sommerlichen Temperaturen.
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Trotz eines kleinen Umweges, da sah aber auch ein Weg wie der andere aus, erreichten wir dann nach ca. dreistündiger Wanderung wieder die Gaststätte Küpper in Widdau , wo erst einmal durstige Teckel am hauseigenen Brunnen getränkt und qualmende Füße
gekühlt wurden,
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ehe wir uns bei riesigen Portionen von Speck mit Ei und noch größeren Stücken 'schwatze Flaam' mit ordentlich Sahne drauf ausgiebig stärkten und den schönen Tag ausklingen ließen.
 
Erste Hilfekurs für Hunde
Am 06. März 2005 fand im Vereinsheim in Aachen-Lichtenbusch zum ersten Mal ein "Erste Hilfekurs für Hunde" statt. Soviel kann schon einmal vorweg gesagt werden: Die Beteiligung aus den Reihen der Vereinsmitglieder war gut und die Resonanz auf das "Erlebte" ausgezeichnet.

Der Tierarzt Dr. Robert K. aus Übach-Palenberg konnte für den Fachvortrag gewonnen werden. Gemeinsam mit seiner Assistentin Bianca brachte Dr. K. das Fachwissen praxisnah und leicht verständlich dar.
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So wurde beispielsweise gezeigt, wie man einen Wundverband sach- und tiergerecht angelegt. Hierbei werden unter anderem zwischen den einzelnen Zehen "Watte- Mullpacks" eingesteckt um so eine Wundscheuerung zu verhindern.

Die anwesenden Vereinsmitglieder verfolgten die Vorführungen und Erläuterungen mit großem Interesse und stellten zu den verschiedensten Gebieten Fragen, die umgehend kompetent beantwortet wurden.

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Vortragsschwerpunkt von Dr. K. war die Vorgehensweise im Notfall. Bei seinem Vortrag ging er auf folgende Themen ein: Schock, Erfrierungen, Verbrennungen, Ertrinken, Autounfall, Brüche, Schnittwunden, Beatmung, Wiederbelebung, die cardiale Versorgung sowie Medikamentation und die Zusammensetzung eines "Erste Hilfe" Koffers.

Zusammenfassend kann man sagen, daß es sich um eine sehr lehrreiche Veranstaltung gehandelt hat, die sicherlich jedem Hundebesitzer ganz individuell neue Sichtweisen vermittelt hat und im, hoffentlich nicht eintretenden Notfall, vielleicht sogar das Leben des "Lieblings" retten kann. (dg)

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